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... helfe Dir selbst, dann hilft Dir ....! Ja, wer eigentlich? Was soll ich schreiben? Nach der Geburt haben mir meine Eltern einen Namen gegeben und ab dem Zeitpunkt gab es mich. Kurioserweise war ich aber schon viel früher evangelisch. Als das Kind von evangelischen Eltern bin ich das automatisch auch, und glaube gefälligst an Gott, basta. Kaum gezeugt, wusste noch keiner, ob ich Männlein oder Weiblein bin, aber an wen ich glaube, dass stand unabänderlich fest ...
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... ich habe das dann mal so hingenommen. Mit der Zeit lernte ich sitzen, aufstehen und laufen, später sogar mit einem Löffel essen. Mir wurde beigebracht, zu sprechen, zu lesen und zu schreiben. Mit den Jahren durfte ich dann auch noch erfahren, was ich zu tun und zu lassen habe, was grundsätzlich recht hilfreich war. Vermisst habe ich jedoch bei all diesen wichtigen Erfahrungen eine Anleitung, wie ich glaube. An wen, das war ja klar, aber wie sollte das funktionieren? Mich beschlich irgendwie so eine Ahnung, als ob man mich bezüglich dieses Themas dumm halten wollte ...
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... Kinder- und Jugendgottesdienste zogen fruchtlos an mir vorbei und meine Teilnahme an der Evangelischen Jugendgruppe war wohl eher nicht so rege. Kurzum, ich habe das Glauben dann irgendwann eingestellt, erschreckenderweise auch den Glauben an mich ...
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... die Jahre vergingen, und ich muss gestehen, so ganz gut ging es mir nicht, so ohne an etwas zu glauben. Ich versuchte es zwischenzeitlich noch mal mit dem christlichen Gott, aber als er mir auf so ganz spezielle Fragen nicht geantwortet hat, da habe ich es wieder gelassen. Bestimmt hatte er keine Zeit. Irgendwie gefiel mir das sowieso nicht, jemanden fürchten zu müssen, an den ich glaube, und mir erst selbst helfen zu müssen, damit jemand mir hilft. Wenn ich mich selbst heilen könnte, dann brauche ich ja auch nicht mehr zum Doktor, oder? ...
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... ich habe mich daraufhin für mein Universum entschieden. Ich denke, der Glaube ist nicht dafür geeignet, personifiziert zu werden. Gott gibt es in der ganzen Welt unter so vielen verschiedenen Bezeichnungen, und jeder Gläubige ist überzeugt, seiner ist der richtige, da blickt ja keiner mehr durch ...
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... mein Universum ist für mich da! Ich bete nicht, bitte, oder wünsche mir etwas, sondern ich bestelle es mir! Wenn ich ausreichend getan habe für mich, dann werden meine Bestellungen geliefert (siehe Geschichte Bestellung). Ich benötige keine Behausung mehr (Kirche, Moschee), um mein Anliegen zu artikulieren, sondern ich bestelle mir alles da, wo ich mich gerade befinde! Und bedanke mich für die Lieferung! Ist doch einfach, oder? ... (mehr darüber bei Favoritenlinks unter Bärbel Mohr)
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... ich respektiere nach wie vor auch die Versuche anderer, zu “glauben”, an wen auch immer, denn Du musst es so tun, wie Du es Dir am besten vorstellen kannst ... für mich kann ich aber sagen, dass ich seit meiner *lächel* Glaubensänderung, öfter in “Kathedralen” war, in die ich vorher niemals gegangen wäre. Ich habe Lichter angezündet für Menschen, die mir wertvoll sind, habe in den ersten Reihen der Bänke gesessen und mich mit meinem Frieden auseinander gesetzt! Es gibt keine Universum-Steuer, aber ich bin seit dem gerne bereit, für eine 25 Cent Kerze 2 € in den Schlitz der “Bedürftigen-Kassette” zu werfen! Mein Universum ist kostenlos, seltsam, aber wahr!...
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