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Jeder Morgen
Neblig, voll trüber Gedanken hängt die Luft!
Die Autos schleichen gähnend durch die
sich reckenden und streckenden Straßen
und schimpfen über die Ampeln,
die der Routine nur durch einen Defekt
entfliehen können.
Die ersten menschlichen Schatten taumeln
durch den Dunst, noch den Traum
der Nacht zum Ende bringend,
voller Erwartung auf die alltäglichen
Abwechslungen.
Und ich lehne als stiller Zuschauer
mit klammer Jacke an einem schlummernden
Laternenpfahl, und warte auf die Straßenbahn,
die sich bald zwischen Leitung und Schiene
auf mich zuschlängeln wird,
um mit ihrem schrillen Klingeln die
Sehnsucht nach meinem Bett zu
verjagen, und meine Ohren an den
Lärm der Fabrikmaschinen zu
erinnern.
Bald bricht die Sonne durch die trübsinnigen
Dunstschleier (©boonesike)
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