BuiltWithNOF

... neulich erst, vor ein paar Tagen,

ich glaub´ ´s war, Sonntag, tu nicht fragen,

da trieb es mich in die Natur,

wollt´ Wies´ und Wald genießen pur ...

 

... da plötzlich auf des Waldes Pfad,

da fragte mich ein Pferd um Rat,

ich bin gestohlen, gar entführt,

und irgendwie war ich gerührt ...

 

... was soll ich tun, Du Reiters Tier,

wie will ich denn nur helfen Dir?,

gar freudig wiehert´s, bin entfloh´n,

doch lang´ such´ ich den Heimweg schon! ...

 

... als tierisch´ Freund von guten Sitten,

hab´ ich´s zum nächsten Hof geritten,

wo die schon wussten, wo´s verlustig,

geklautes Pferd, und darum frustig ...

 

... sie brachten ihn dann heim, den Braunen,

zum eig´nen Stall und all´ den Zäunen,

derweil ich hatte die Adresse,

falls ich am Pferd noch hätt´ Int´resse ...

 

... ich hab´ dann mal vorbeigeschaut,

der Braune kam zum Zaun, vertraut,

mit Hafer ich auf flacher Hand,

doch er packt mich am Kragenrand ...

 

... ich frag´, was ist denn los mein Freund,

da wiehert´s mir am Ohr verträumt,

ich find´ Dich toll, doch tut´s mich quälen,

weil mit Dir könnt´ ich Pferde stehlen ... (Pe)

[Home] [Neues] [Buchvorstellung] [Lyrik] [Kleiner Felsen] [Geben und Stehlen] [Weisheiten] [Favoritenlinks] [Experimente] [Gedichte] [Gedichte II] [Universum] [An- & Einsichten] [Geschichten]