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Engel ...

 

bewege mich durchs net,

hektisch meist, die zeit ist knapp,

beinahe wie die matrix,

fliegt leben nur an mir vorbei ...

 

nicht aufmerksam, nur oberfläche,

antenne scheint geknickt,

verliere mich, kein home, nur page,

verschollen in der daten welt ...

 

worte nur geschrieben,

ehrlich zwar, doch ungesagt,

trotz nähe die distanz,

die fühlen wollen macht zur Sucht ...

 

und doch, ein klick, ein blick,

vielleicht ein pic, ein avatar,

berührung wie ein hauch, von

spüren, dass doch noch was geschieht ...

 

datenthermik trägt mich, hoch hinauf,

die angst vorm sturz, immens bekannt,

hält mich nicht ab vom warten,

dass engel online gehen ... (Pe.)

... oft sind es die kleinen Begegnungen im Alltag unseres virtuellen Lebens, die mir bewusst machen,  dass es mehr Wege gibt, als nur den einen, den ich mir im Augenblick vorstelle, wünsche, im schlimmsten Fall erhoffe, oder sogar (wie so viele) mit allen Mitteln erzwingen will, unter Umständen auf  Kosten anderer ...

... ich schreibe ein Gedicht, weil ich so ausdrücken kann, was der Rest der Welt lieber mit mir diskutieren würde, als es einfach anzunehmen ... als Kompliment, als meine Art, mit den Dingen um zu gehen ... so, wie ich bin ...

... die neben stehenden Zeilen waren und sind für einen Menschen, die anders ist, etwas besonderes, in der virtuellen, und auch der realen Welt ...  

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