|
|
 |
 |
|
... ebenfalls noch erhältlich: "Der Teufel ist ein Eichhörnchen" - Der erste Dörte Wilhelms - Roman von Sylvia Lamsfuß ...
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
Friesland im November. Beim Spaziergang in Jever verschwindet ein Tourist spurlos. Seine verzweifelte junge Frau sucht ihn vergeblich. Dabei lernt sie einen vermeintlichen Penner kennen, der sie zum Tee einlädt und schließlich mit ihr zur Polizei geht, um Anzeige zu erstatten. Kurz darauf wird der Zuchthengst des Landwirtes Siggi Janssen entführt, auf dessen Hof das Touristenpärchen seinen Urlaub verbringt. Als dann auch noch der Bauer selbst erschossen auf der Wiese gefunden wird, ist Dörte Wilhelms, temperamentvolle Kriminalkommissarin aus Jever mit einem Faible für Musik und Literatur, Feuer und Flamme. Endlich mal ein interessanter Fall! Sie ist sicher, dass es Verbindungen zwischen den Taten gibt. Zusammen mit ihrem eher drögen Kollegen Okko Gerriets stürzt sie sich in die Ermittlungen. Dabei decken die beiden nicht nur böse Intrigen in der Familie des Bauern auf, sie stoßen auf einen florierenden Drogenhandel und stolpern über Betrug und politische Schiebereien in der sonst so beschaulichen Kreisstadt. Hat der heruntergekommene Musiklehrer etwas damit zu tun, der plötzlich zusammengeschlagen im Park liegt und dann auch noch aus dem Krankenhaus flüchtet? Und was weiß der große Mann in den Cowboyklamotten, den Dörte so interessant findet?
|
 |
 |
|
Rezensionen:
"Mit spitzer Feder und einem Blick für die jeverschen Besonderheiten hat Sylvia Lamsfuß eine Geschichte gesponnen, bei der der Leser trotz aller Spannung auch herzhaft lachen kann.....eine fein gesponnene Handlung, die den Leser immer wieder mit neuen Wendungen überrascht. Ermittlerin ist die temperamentvolle jeversche Kommissarin Dörte Wilhelms, die mit ganz eigenem, herbem Charme den verwickelten Fall auflöst. Sylvia Lamsfuß ist eine dichte Beschreibung ihrer Charaktere und des Lebens in Jever gelungen." (Nordwest-Zeitung Oldenburg, 24. 8. 2006)
|
 |
 |
|
Der Hof im Norden der Stadt hieß Grothuse und hatte schon bessere Zeiten gesehen. Von Fenstersprossen, Scheunentor und Haustüre blätterte der Lack, das Klinkerpflaster war aufgebrochen und von Ampfer und Löwenzahn überwuchert. Ein paar zerzauste Hühner scharrten im Matsch. Eine einsame 40-Watt-Birne, die in einer kahlen Kunststofffassung vor dem Tor hing, malte einen trüben Kreis auf den Boden. Vor dem Scheunentor stand ein schwarzer Mercedes-Kombi mit einer eingedrückten leeren Plastik-Bierflasche auf dem Beifahrersitz. Im Laderaum lag eine Wolldecke in Nato-Oliv. Als er den Wagen sah, stieg Johnny Janssen schnell vom Fahrrad und drückte sich in das leider nur noch spärlich beblätterte Buschwerk aus Schlehen-, Hasel- und Weidengewächsen. Er versuchte, das Fahrrad so im Graben zu verstauen, dass man es vom Weg und vom Hof aus nicht sehen konnte. Sein graubraunes Regencape wirkte in dieser Umgebung wie ein Tarnanzug. Da war er einmal froh über diese milde Gabe aus der Diakonie-Kleiderstube. Gebückt schlich er sich seitlich an das Haus heran. Alle Fenster waren geschlossen, die Räume dahinter dunkel. Johnny schlich weiter, an der Scheune entlang in Richtung Tor. Nicht nur einmal blieben seine Schuhe im Matsch, durchsetzt mit Hühner- und Gänsekot, stecken. Eines der schmalen Stallfenster an der Scheunenseite war zerbrochen, im Rahmen steckten nur einige Scheibenreste. Johnny blieb stehen, weil er mindestens zwei Stimmen aus der Scheune hörte. Die eine klang aufgebracht, die andere eher begütigend. Und dazwischen erklang noch etwas anderes, aber als Stimme konnte er es nicht identifizieren. Zu seinem Ärger konnte er auch keine Wörter verstehen. Eine Pause entstand. Ganz langsam und vorsichtig rückte er noch näher an das Fenster heran, als er plötzlich ein Schleifen hörte und einen Luftzug verspürte. Sekundenbruchteile später wurde ihm ein modrig riechender, staubiger Sack über den Kopf gestülpt. Er versuchte noch, sich zu wehren, doch vergebens. Jemand zerrte ihn mit grober Kraft nach vorne zum Scheunentor. Er stolperte und fiel auf die Tenne, da er sich durch den Sack nicht richtig mit den Händen abstützen konnte. Von hinten wurde der Sack weggerissen, zwei Hände drehten Johnny um, und er blickte Staub hustend im bläulichen Schein einer Neonröhre in ein zwar bekanntes, nicht aber beliebtes Gesicht. “Sieh mal einer an, der Herr Doktor Janssen. Was haben wir denn hier zu suchen?” “Ich wollte nur mal sehen, ob ich ein paar Eier abstauben kann”, verteidigte sich Johnny. “Wir können dir die Eier abstauben”, lachte der Mann. “Hey, hey”, kam es von hinten. Als Johnny sich umdrehte, sah er plötzlich an einem Scheunenbalken etwas Langes Dunkles hängen, es sah aus wie ein Körper, von dem offensichtlich Blut herabtropfte. Auf dem Boden hatte sich eine kleine glänzende Lache gebildet. Ehe er genauer hinschauen konnte, knallte ihm von hinten etwas Hartes auf den Kopf. Ihm wurde schwarz vor Augen und er stürzte zu Boden.
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
... bestellen kannst Du diesen wirklich spannenden Roman u.a. bei Amazon für nur 11,80 € ...
“Der Teufel ist ein Eichhörnchen” von Sylvia Lamsfuß
ISBN 3-8334-5281-1
|
 |
 |
|
... und wer es noch krimineller mag, der klickt einfach hier weiter ... ---->
|
|
|
|